Reisen

Berichte über Reisen

Kulturreise des Vereins Interaktiv e.V.in den Harz vom 03. - 07.09 2017

 

Die Kulturreise des Vereins Interaktiv führte dieses Jahr in den Harz mit Standquartier Goslar.

Auf der Hinfahrt besuchten wir in Ebergötzen bei Göttingen die Wilhelm-Busch-Mühle, restauriert und liebenswert mit Erinnerungsstücken aus der Jugend Wilhelms und seines Freundes ausgestattet. Beeindruckend die Sammlung der Max und Moritz Geschichte in über Hundert Übersetzungen in Sprachen und Dialekten aus aller Welt. Auch ein interessantes „Europäisches Brotmuseum“ konnten wir dort  noch besichtigen.

 

Ziel der Reise war der Besuch bedeutender Unesco-Welterbestätten im Harz. Bei herrlichem Spätsommerwetter erkundeten wir mit einem hervorragenden örtlichen Reisebegleiter, der den Harz wie seine Westentasche kennt, Goslar, Clausthal-Zellerfeld mit dem Oberharzer Berg-werksmuseum, die herrlich restaurierte Fachwerkstatt Quedlinburg, Thale und den Hexentanz-platz, die romanische Kirche Gernrode und den berühmten Dom in Halberstadt. In seinem neu angebautem Museum sind 650 Exemplare des „Halberstädter Domschatzes“ ausgestellt. Besonders beeindruckt haben uns die vielfarbigen romanischen Wandteppiche, die ab 1180 für die Chorwände des Domes aus Wolle gewirkt wurden und als älteste Bildwirkereien Europas gelten.

Für den Ausflug auf den Brocken mit der Brockenbahn erwischten wir einen Regentag. Auf dem Gipfel herrschten Sturm, Regen und dichter Nebel, Brockenwetter eben. Leider war das sehenswerte Museum wegen Bauarbeiten geschlossen, so dass sich die meisten unserer 23 Mitreisenden mit einer heißen Soljankasuppe im Touristensaal des Brockenhotels aufwärmten.

Die Rückfahrt unterbrachen wir im Zisterzienserkloster Walkenried, das sich ab 1149 zum angesehensten und reichsten Stützpunkt dieses Ordens in Norddeutschland entwickelte.

Während die große Kirche nach der Reformation als Steinbruch benutzt und zerstört wurde, informiert das 2006 eröffnete sehr interessante Museum in den erhaltenen gotischen Klausur-räumen multimedial über das Leben und sehr erfolgreiche Wirtschaften im mittelalterlichen Zisterzienserkloster.

Gesund, fröhlich und beeindruckt von den vielen Kulturschätzen, die wir kennenlernen durften, erreichte die ausgesprochen harmonische Gruppe nach 5 Tagen wieder Oberursel.

 

Bettina Thieme, Foto Karin Stockrahm

5-tägige Kulturreise in die Niederlande vom 08.-12.09 2016

 

Die fünftägige Interaktiv-Kulturreise (8.-12.9.16) führte in diesem Jahr in die Niederlande.

Bei durchweg sonnigem Spätsommerwetter erkundeten die 25 Senioren/innen auch weniger bekannte Sehenswürdigkeiten, z.B. das interessante Kröller-Müller Museum mit dem ausgedehnten Skulpturenpark in der Hoge Veluwe, einem ausgedehnten Wald- und Heidegebiet.

Sehr beeindruckte auch die Blumenversteigerung Royal Floraholland in Aalsmeer, wo 4000 Händler täglich um die 34,5 Mill. Blumen ersteigern, die dann in ganz Europa weiterverkauft werden. Der größte Abnehmer ist Deutschland. Es gab natürlich auch die unerlässliche Stadtrundfahrt und Schifffahrt auf den Grachten in Amsterdam.

 

Ein Highlight waren Führungen mit dem Architekturprofessor Marcel Teunissen im nach der totalen Kriegszerstörung neu erbaute  Rotterdam und in Den Haag. Auch Teile des zweitgrößten Hafens der Welt konnten wir auf einer Bootsfahrt erleben.

 

Wegen eines ausgedehnten Autobahnstaus fuhren wir am Nachmittag nicht wie geplant nach Kinderdijk sondern nach Delft. Dort erlebten wir riesige Besuchermengen, weil ein mehrtägiges großes Blasorchestertreffen stattfand. Die Kostproben waren sehr beeindruckend.

 

Ein Nachmittag am Strand von Scheveningen sorgte für Entspannung am Meer. Am Rückfahrttag bot ein interessanter Besuch in einer Bauernkäserei Gelegenheit, nahrhafte Mitbringsel für die Lieben daheim einzukaufen. Das romantische, mittelalterliche Städtchen Elburg war zum Schluss die passende Kulisse für einen stimmungsvollen Abschied.

 

Bettina Thieme 13.9.16

 

Eine Woche grenzenlos Wandern im Dreiländereck 2015

 


 

Die Girtenmühle in Bergen -  Ortsteil von Losheim am See  im Naturpark Saar-Hunsrück  -war Ausgangspunkt der täglichen Touren auf dem Hunsrücksteig und einiger Traumschleifen der Wandergruppe des Verein Interaktiv.

Schon am Ankunftstag:  Test der Wanderschuhe auf dem Weg zum See,  vorbei am Park der Vier Jahreszeiten, zwischendurch die Arme und Füße in der Kneippanlage gekühlt und im Hochwald-Brauhaus die Sonne genießend den Hunger gestillt. Test bestanden!

Tags drauf Besichtigung der römischen Villa Borg, von dort aus über verschlungene Pfade, durch urtümliche Wälder aufwärts zum grenzüberschreitenden „Hammelsberg“ mit weitem Blick ins Moseltal, nach Luxemburg und Frankreich.  Steil abwärts durch blühende Wiesen mit seltenen Orchideen bis Perl  mit seinem schönen Barockgarten. Von dort über die Moselbrücke nach Schengen, wo am 16.5.1985 das 1.Schengener Abkommen unterzeichnet wurde, welches uns seither diese Wanderung ohne Passkontrolle ermöglicht.

Trotz anfänglich wechselhaftem Wetter führte die nächste Etappe durch das Relief des Nationalen Geotops Saarschleife auf dem Cloef-Pfad zu dem berühmten Panoramablick der Saarschleife. Die Sonne gab den Blick frei auf die mittelalterliche Burg Mont Clair und während des  Abstiegs  immer wieder traumhaft schöne Ausblicke.  Der Tag endete zu aller Überraschung mit einem  römischen Mahl in der Villa Borg.

An der Lutwinuskirche in Mettlach begann die nächste Tour.  Im Park der Fa. Villeroy&Boch, vormals Benediktinerabtei, steht die 990 als Oktogon gebaute Grabeskirche,  der älteste erhaltene Sakralbau im Saarland und - starker Kontrast-  „Welt des Lebens“  ein für die EXPO 2000 geschaffenes Kunstwerk von Andre Heller.  Über den Herrgottstein, den Holzbachsteig vorbei an zahlreichen Fischteichen, ging es  auf  dem  Holzhauersteig zurück  zur Girtenmühle.

Vorbei an Losheim, dem Garten der Sinne nach Scheiden dem höchstgelegenen Dorf des Saarlandes führte die nächste Wanderung.  Sonne,  Wind  , herrlicher Rundumblick und der Ort feierte  40 Jahre Heimatverein. Nach Stärkung mit Kaffee und köstlichen Torten  gelang der Rückweg problemlos.

Am letzten Tag nach starkem nächtlichem  Regen wurden noch einige Traumschleifen ganz oder teilweise erwandert: Der Bergener, Gemeinrather  Höhenweg, Saar Hölzbachpfad  und der Steinhauerweg mit historischen Wegekreuzen, verlassenen Steinbrüchen , schroffen Felsen und an den schönsten Stellen Ruhebänke, die natürlich genutzt wurden.

Mit einer interessanten Stadtführung in Saarbrücken und gemütlicher Einkehr im Stiefel-Bräu endete die erlebnisreiche Woche der Oberurseler Interaktiv- Wandergruppe, die sich ganz herzlich bei Josefa Becker-Schmid bedankt und auf weitere Wanderungen freut.  CHK

 

 

Der Verein Interaktiv besuchte Leipzig 2014

Die aktiven Mitglieder des Vereins Interaktiv - Generationen füreinander - unterstützen hilfebedürftige Mitglieder um ihnen den Verbleib in ihrem Zuhause und die Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Aber sie pflegen auch ein breites Spektrum an geselligen und kulturellen Veranstaltungen. Ein Höhepunkt war in diesem Jahr eine Fahrt nach Leipzig, an der 25 „Interaktive“ teilnahmen.

Auf der Hin- und Rückfahrt wurden auch noch die Städte Weimar und Eisenach mit der Wartburg besichtigt.

Das Programm in Leipzig bot kulturelle Veranstaltungen mit dem Besuch einer Motette des Thomaner-Chors in der Thomaskirche und einem Orgelkonzert im Gewandhaus.

Außerdem wurden mehrere historische Orte besichtigt, die die wechselhafte Geschichte der Stadt zeigen. Vom Völkerschlachtdenkmal bis zur Nikolaikirche, einem der Ausgangspunkte der friedlichen Revolution von 1989, dokumentiert Leipzig seine geschichtsträchtige Vergangenheit.

Besonders beeindruckend war für alle Teilnehmer die Darstellung von Szenen aus der Völkerschlacht in der Kuppel eines ehemaligen Gasometers, jetzt „Panometer“ genannt.

Leipzig verfügt über ein attraktives Naherholungsgebiet. Davon konnte sich die Reisegruppe bei einer Bootsfahrt auf der Weißen Elster und einem Busausflug ins „Neuseenland“, ein rekultiviertes Braunkohleabbaugebiet, überzeugen.

Alle Teilnehmer stiegen am Ende sehr zufrieden aus dem Bus und wünschten sich, dass der Verein Interaktiv auch im nächsten Jahr so eine Fahrt veranstaltet.

Bremerhavenreise 2013 - Reisebericht von Bettina Thieme

 

Die traditionelle fünftägige Kulturreise des Vereins INTERAKTIV führte in diesem Jahr nach Bremerhaven. Am ersten Tag war bei einem dreistündigem Zwischenstopp in Bremen Gelegenheit den Stadtkern rund um den Marktplatz zu erkunden.

 

Der nächste Tag war der Schifffahrt gewidmet. Auf der ausführlichen Stadtrundfahrt in Bremerhaven faszinierten besonders die riesigen Hafenanlagen, wo täglich rund um die Uhr tausende Autos in große Transportschiffe gefahren werden und gewaltige Geräte zum Be- und Entladen der Containerschiffe in den Himmel ragen. Auch das dritte Standbein im Hafen­betrieb, die riesigen Bauteile für off-shore-Windkraftanlagen konnten wir bewundern. Auf der anschließenden Hafenrundfahrt sahen wir die Anlagen noch einmal sehr eindrücklich vom Wasser aus. Eine ausgedehnte Führung im Deutschen Schifffahrtsmuseum beendete den Tag.

 

Donnerstag fuhren wir mit dem Pferdewagen über das Watt von Cuxhaven-Sahlenburg zur Insel Neuwerk und zurück. Die Fahrt ließ uns den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer mit allen Sinnen erleben.

 

Am vierten Tag gab es vormittags und nachmittags einen Museumsbesuch. Die Mittagspause wurde zu einer leckeren Fischmahlzeit genutzt. Im Deutschen Auswandererhaus - Europas größtem Museum zum Thema Emigration - konnte man hautnah erleben unter welchen teilweise erbärmlichen Bedingungen die 7,2 Millionen Menschen von Bremerhaven aus in die USA und andere überseeische Länder transportiert wurden. Ein neuer Gebäudeteil zum Thema Einwanderung wurde vor kurzem hinzu gebaut.

Im Klimahaus 8° Ost wanderte man auf dem 8. Längengrad um die Welt, schwitzte in der Wüste, fror in der Antarktis und erlebte eine Sturmflut auf einer Hallig. Wir waren alle sehr beindruckt.

 

Gesund und von vielem Interessanten beeindruckt, kehrte die Gruppe nach einer verregneten Führung durch das schöne Künstlerdorf Worpswede am Abend des 5. Tages nach Oberursel zurück.